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	<title>Steinburg Magazin</title>
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		<title>Die tiefste Landstelle Deutschlands liegt im Kreis Steinburg</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:48:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kreis Steinburg]]></category>
		<category><![CDATA[tiefste Landstelle Deutschlands]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange galt die Senke am ehemaligen Freepsumer Meer als die tiefste Landstelle Deutschlands. Seit 2005 ist jedoch klar, dass der tiefste Punkt der Bundesrepublik genau 3,539 Meter unter Normal Null liegt &#8211; und zwar im Kreis Steinburg in der Gemeinde &#8230; <a href="http://www.steinburg-magazin.de/die-tiefste-landstelle-deutschlands-liegt-im-kreis-steinburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange galt die Senke am ehemaligen Freepsumer Meer als die <strong>tiefste Landstelle Deutschlands</strong>. Seit 2005 ist jedoch klar, dass der tiefste Punkt der Bundesrepublik genau 3,539 Meter unter Normal Null liegt &#8211; und zwar im Kreis Steinburg in der Gemeinde Neuendorf. Das wurde durch das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein bestätigt.<br />
Neuendorf ist eine ehrenamtlich verwaltete Gemeinde in der Wilstermarsch im Süden Schleswig-Holsteins. Dort leben 472 Einwohner zum größten Teil unter dem Meeresspiegel.<span id="more-31"></span></p>
<h3>Streit um den Titel &#8220;Tiefste Landstelle Deutschlands&#8221;</h3>
<p>Die Neuendorfer bekommen allerdings nicht viel Anerkennung als tiefste Landstelle. Gerade die Gemeinde Freepsum, die vor dem Kreis Steinburg als tiefste Landstelle Deutschlands galt, macht ihnen den Titel streitig. Laut den Freepsumern seien sie mit 2,5 Metern unter NN die tiefste Stelle der Bundesrepublik. Doch seitens der Vermessungs- und Katasterverwaltung bestehen keine Bedenken &#8211; der tiefste Punkt liegt in der Gemeinde Neuendorf bei Wilster.</p>
<h3>Genießen Sie den Blick über die tiefste Stelle Deutschlands</h3>
<p>Die tiefste Landstelle der Bundesrepublik wurde am Parkplatz für Besucher mit einem acht Meter hohen Pfahl markiert. Er wurde aufgestellt, um Tideständen und Sturmfluthöhen zu veranschaulichen. Dadurch wird deutlich, wie hoch das Wasser an dieser Stelle stehen würde, wenn es die Deiche nicht gäbe.<br />
Gleich daneben haben Sie die Möglichkeit, in einer Rasthütte zu verweilen. Bei schönem Wetter können Sie auch den weiten Blick über das &#8220;Land unter dem Meeresspiegel&#8221; genießen oder sich den artesischen Brunnen ansehen. Bei diesem fließt das Wasser durch Eigendruck aus 25 Meter Tiefe in einen Holztrog. Sie haben auch die Möglichkeit, sich als Besucher in dem Gästebuch von Deutschlands tiefster Stelle zu verewigen.</p>
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		<title>Wie war das damals? &#8211; &#8220;Die Sturmflut 1962 in Steinburg&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mitarbeiter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Sturmflut Steinburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Jahr 1962 kam es aufgrund eines &#8211; durch einen Orkan ausgelösten &#8211; erhöhten Gezeitenstroms an der deutschen Nordseeküste sowie an den Flussunterläufen von Weser, Ems und Elbe, zu einer verheerenden Flutkatastrophe, bei der insgesamt 340 Menschen ums Leben kamen. &#8230; <a href="http://www.steinburg-magazin.de/wie-war-das-damals-die-sturmflut-1962-in-steinburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 1962 kam es aufgrund eines &#8211; durch einen Orkan ausgelösten &#8211; erhöhten Gezeitenstroms an der deutschen Nordseeküste sowie an den Flussunterläufen von Weser, Ems und Elbe, zu einer verheerenden Flutkatastrophe, bei der insgesamt 340 Menschen ums Leben kamen. Am schwersten betroffen war das Unterelbegebiet &#8211; allein in Hamburg wurden damals 315 Opfer beklagt. <span id="more-24"></span></p>
<p>50 Jahre nach der Katastrophe veranstaltet das Kreismuseum Prinzeßhof in Itzehoe von 16. Februar bis 6. Mai 2012, täglich außer Montag von 10 bis 12 und 14 Uhr 30 bis 17 Uhr, die Ausstellung &#8220;Sturmflut 1962 im Kreis Steinburg&#8221;. Der Eintritt kostet für Erwachsene 2, für Kinder 1 Euro, der Preis für eine Familienkarte beträgt 4,50 Euro.</p>
<h3>Chronik der Katastrophe</h3>
<p>Bereits ab Dezember 1961 brausten Stürme aus dem Westen übers Land, die erste Sturmflut, die allerdings noch keinen Rekordwert erreichte, traf die Nordseeküste am 12. Februar. Das Tief, welches dann dem verheerenden Orkan von 16. auf den 17. Februar vorausging, hatte seinen Ursprung in einem Meeresgebiet im Nordatlantik. Zusätzlich kam es zu wiederholten Kaltlufteinbrüchen mit weiteren Stürmen, wodurch immer mehr Wasser unter heftigem Druck in die Nordsee gelangte. </p>
<p>Am 15. Februar wurde gegen 21 Uhr erstmals eine Orkanwarnung gesendet. Am Abend des 16. Februar war das Wasser wieder gesunken, doch kurz danach traf eine Kaltfront ein, welche durch mitgeführte Regenschauer die Wetterlage erneut drastisch verschärfte und letztendlich die Flutkatastrophe auslöste. Es wurden an den Pegeln der Nordseeküste und einiger Flüsse die höchsten bis zu diesem Zeitpunkt gemessenen Wasserstände ermittelt.</p>
<h3>Die von der Sturmflut angerichteten Schäden im Kreis Steinburg</h3>
<p>Im Kreis Steinburg hielten in jener Nacht mehrere Deiche dem Druck nicht mehr stand, Teile des Hinterlandes und die Itzehoer Innenstadt wurden überschwemmt. Gegen 2 Uhr 30 brach zusätzlich die Stromversorgung zusammen, außerdem waren einige Verkehrsstrecken unpassierbar geworden. Ein Rentner ertrank in den Fluten, welche in der Gegend 1200 Hektar Land überschwemmten. Allein in Itzehoe belief sich der Schaden auf rund 15 Millionen DM.</p>
<p>Seit dem Jahr 1962 hat es zahlreiche bauliche Veränderungen, vor allem an den Deichen, in der Region gegeben, um die Region vor weiteren Schäden zu bewahren.<br />
An den Deichen weidende Schafe haben die Aufgabe, das Gras kurz zu halten und die Erde festzutreten, damit Häuser und Ackerland dahinter sicher vor neuen Überflutungen sind. Große Bäume fehlen jedoch, da diese die Deiche bei einem Sturm beschädigen würden.</p>
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